Foto: Dave Tarassow
Die LVZ vom 17.10.2011
Foto: Mahmoud Dabdoub, leipzig

Die Kulturstiftung Leipzig ehrte ehemaligen OBM Rothe

Am 20.01.2012 legte die Kulturstiftung Leipzig, wie in jedem Jahr, anläßlich seiners Todestages am ehemaligen Wohnhaus des verdienstvollen Oberbürgermeisters Dr. Karl Rothe in der Karl-Rothe-Straße 1 in Gohlis einen Kranz nieder.  Dr. Karl Rothe war Oberbürgermeister in Leipzig in den Jahren 1918- 1930. Diese Ehrung wird alljährlich durch die Privatspende des Leipzigers Joachim Krüger ermöglicht, der Rothe noch zu dessen Lebzeiten kennen und schätzen lernte. Herr Krüger ist am 07. März. 2011 nach langer Krankheit verstorben. Die Kulturstiftung Leipzig führt die Rothe-Ehrung in seinem Namen weiter.

Neue Publikation der Kulturstiftung Leipzig zu den Leipziger Höfen und Passagen erschienen!

Seit dem 5. Dezember 2011 ist die Publikation "Leipziger Passagen & Höfe. Architektur von europäischem Rang" im Buchhandel, im Sax-Verlag und im Shop der Kulturstiftung Leipzig erhältlich. Erstmals wird dem architektonischen Phänomen der Leipziger Passage und Höfe ein umfangreiche Publikation gewidmet. In einer ausführlichen Einleitung wird der Entstehung der Leipziger Passagen nachgegangen und wird diese in den Kontext der internationalen Entwicklung gestellt. Es folgt die Darstellug der heute vorhandenen 26 Durchgangshöfe und Passagen, überwiegend mit brillanten Farbabbildungen. Der zweite Teil des 160 Seiten umfassenden Bandes widmet sich der historischen Situation in der Leipziger Innenstadt vor dem Zweiten Weltkrieg. Mit 300 Abbildungen und Plänen ist die Publikation äüßerst großzügig illustriert. Der baugeschichtlich interessierte Leser wird so manch neuen Fakt entdecken. Das Buch wurde von der Kulturstiftung Leipzig im Sax-Verlag Markkleeberg mit Unterstützung des Dezernates für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Leipzig (Projekt:"koopstadt") und privater Sponsoren herausgegeben und kostet 29.80 €.

Musik+Architektur am 1. Dezember 2011, 20 Uhr, im Bachsaal der Kongreßhalle, Karten ab sofort in der Musikalienhandlung Oelsner in der Schillerstraße

Mit einem Konzert für Cembalo und Violine setzt die Kulturstiftung Leipzig ihre im Frühjahr 2011 begonnene Reihe Musik + Architektur fort. Dieses Mal besuchen wir den restaurierten Bachsaal in der Kongreßhalle, der im fertig gestellten 1. Teilabschnitt der Gesamtsanierung erstmals durch den Zoo Leipzig der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Haben wir zuletzt mit dem Verwaltungsgebäude von KPMG in der Beethovenstraße einen herausragenden Neubau vorgestellt, so können Sie nun den denkmalgeschützten neobarocken Bachsaal kennenlernen oder wieder entdecken. Auch dieses Mal geht es wieder um die künstlerische Einheit von Musik und Architektur.  Wir stellen Ihnen zwei junge Künstler vor, die Preisträger internationaler mitteldeutscher Nachwuchswettbewerbe sind und die  nun schon mit ambitionierten musikalischen Konzertdarbietungen brillieren.  Die künstlerische Leitung liegt in den Händen des Konzertpianisten und Präsidenten der Kulturstiftung Leipzig, Professor Rolf-Dieter Arens.

Donnerstag, 01.12. 2011, 20 Uhr Einlass ab 19 Uhr

Kongreßhalle Pfaffendorfer Straße  Eingang Nord

Karten zuum Preis von 12,- € und ,- €    für Ermäßigungsberechtigte

ab sofort in der Musikalienhandlung Oelsner, Schillerstraße 5, 04109 Leipzig und an der Abendkasse

Es musizieren: Am Cembalo Magdalena Malec, geboren in Warschau und Shunsuké Sato, Japan, Violine.

Es erklingen Werke von:Antonio Vivaldi, Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau, Joseph Bodin de Boismortier, Francois Couperin und Heinrich Ignaz Franz Biber

Den restaurierten Bachsaal stellt Ihnen im Kontext der Kongreßhalle Dr. Wolfgang Hocquél, Architekturhistoriker und Geschäftsführer der Kulturstiftung Leipzig, vor.

In den Jahren 1899/1900 entstand nach Entwürfen des Leipziger Architekten Heinrich Rust das große Stadtbild prägende Gesellschaftshaus des Zoos. Nach Kriegszerstörungen wurde das Gebäude 1946 zum kulturellen Zentrum der Messestadt umgebaut und erlebte als Kongresshalle in der Folgezeit ungezählte künstlerische Höhepunkte. Bis zum Jahre 1981 musizierte hier auch das Gewandhausorchester, dessen Spielstätte im Zweiten Weltkrieg untergegangen war. Kaum einer unter den älteren Leipzigern, der nicht interessante Begebenheiten mit diesem Kulturdenkmal verbindet.

 

Spendenaufruf für ein Richard-Wagner-Museum

Am 15./16. 10. 2011 führte die Kulturstiftung Leipzig ihren 1. Stiftertag durch, zu dem namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur eingeladen waren. Der Stiftertag stand unter dem Motto "Ein Richard-Wagner-Museum für Leipzig" und erbrachte ein erstes Spendenaufkommen von 15.000,- €. Gemeinsam mit dem Richard-Wagner-Verband Leipzig wollen wir am 21.05.2013, dem Vorabend des 200. Geburtstages dieses großen Sohnes unserer Stadt, in der Alten Nikolaischule zu Leipzig einen Gedenkort einweihen, der sich erstmals umfassend der Rezeption des jungen Richard Wagner widmet. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie uns bei der Verwirklichung dieses schönen Zieles unterstützen würden. Den ganzen Wortlaut unseres Spendenaufrufes findes Sie unter "Spenden und helfen" (Klicken Sie bitte auf den Button "Spenden" an der rechten Bildkante).

Ihr Professor Rolf-Dieter Arens,

Konzertpinanist und Präsident der Kulturstiftung Leipzig

Die neuen Blätter sind da!

Liebe Freunde der Leipziger Blätter, Heft 59 ist da. Wir präsentieren es am 18.10. 2011, 17 Uhr, in der Deutschen Nationalbibliothek am Deutschen Platz. Auch dieses Mal erwarten Sie viele spannende Beiträge. Sie erfahren etwas über den "Sommernachtstraum", das 11. Tangofestival in Leipzig und  lernen den trotz seiner Faust-Figuren in der Mädlerpassage kaum bekannten Leipziger Bildhauer Mathieu Molitor kennen. Unser Editorial beschäftigt sich mit dem geplanten, ziemlich umstrittenen Richard- Wagner-Denkmal neben der runden Ecke.  Schließlich greifen wir auch eine wichtige stadtkulturelle Problematik auf, indem wir uns mit der inflationären Werbung im öffentlichen Raum auseindersetzen. Wie Sie wegen des Titelbildes zu Recht vermuten, wird auch der Neubau der Deutschen Nationalbibliothek einen breiten Raum einnehmen.

Gespräch mit Wolfgang Kunz

Die traditionellen Reihe "Streitgespräch Architektur", die seit 1994 in der Aula der Alten Nikolaischule stattfindet, steht am Dienstag, dem 06. September 2011, 18 Uhr 30 unter dem Motto "20 Jahre städtebauliche Entwicklung in Leipzig". Ein Gespräch mit Wolfgang Kunz, Leiter des Stadtplanungsamtes. Modration: Prof. Iris Reuther, Büro für urbane Projete Leipzig und Dr. Wolfgang Hocquél, Kulturstiftung Leipzig. Nach 20 jähriger sehr erfolgreicher Tätigkeit scheidet Wolfgang Kunz im Oktober aus der Stadtverwaltung aus. Wolfgang Kunz studierte ab 1968 Architektur an der Technischen Universität Braunschweig, von 1987 bis 1991 war er in Essen für die Bauleitplanung zuständig und ab 1991 übernahm er die Leitung des Stadtplanungs-amtes der Stadt Leipzig. Seine Tätigkeit umfaßt eine der interessantesten Epochen Leipziger Stadtentwicklung. Wir diskutieren über Erfolg und Mißerfolg, über Vision und Wirklichkeit jener Stadt, die nach 1990 zur Boomtown des Osten wurde.

Tag des offenen Denkmals am 11. September 2011

Der diesjährige Tag des offenen Denkmals steht unter dem Motto „Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert“. Richard Wagner ist eine der herausragenden Künstlerpersönlichkeiten dieses Jahrhunderts. In der Alten Nikolaischule wollen wir Ihnen den Jungen Richard Wagner nahe bringen. Die Richard-Wagner-Aula ist der einzige authentische erhaltene Ort in Leipzig, der für das Wirken des 1813 im Haus Zum roten und weißen Löwen am Brühl geborenen Komponisten steht.  Aus diesem Grunde haben wir im zweiten Obergeschoß eine kleine Ausstellung diesem Thema gewidmet. In der klassizistischen Aula können Sie zudem frühe Kompositionen aus Wagners Leipziger Zeit erleben. Natürlich stellen wir Ihnen auch das geschichtsträchtige Haus mit seiner 500 jährigen Geschichte vor. Führungen finden am Sonntag, dem 11. September 2011, jeweils 10 Uhr, 12 Uhr und 14 Uhr statt. Treffpunkt Alte Nikoalischule, Nikolaikirchhof 2, Haupteingang. Der Eintritt ist frei.  

 

Dr. Junhold wird Präsident des Weltzooverbandes

Wie die Leipziger Volkszeitung in ihrer Ausgabe vom 20. Juli 2011 berichtete, wurde Dr. Jörg Junhold, Direktor des Leipziger Zoos, zum Präsidenten des Zooweltverbandes gewählt. Die Kulturstiftung Leipzig gratuliert ihrem langjährigen Vorstandsmitglied ganz herzlich zur Wahl in dieses ehrenvolle Amt. Sein bewunderswertes Engagement hat den Leipziger Zoo zu einem der führenden in ganz Deutschland gemacht. Mit der Einweihung der Tropenhalle "Gondwanaland" hat er gemeinsam mit seinem Team und vielen Ausführungsunternehmen einen weiteren Glanzpunkt gesetzt. Wir danken ihm ganz herzlich auch dafür, dass er neben seiner aufopferungsvollen beuflichen Tätigkeit auch immer wieder die Zeit findet, die Arbeit der Kulturstiftung vielfältig zu unterstützen.

 

 

Leipziger Blätter Sonderausgabe zum Gondwanaland

 

Die Tropenhalle Gondwanaland wurde am 01. 07. 2011 eröffnet. In dieser Riesenhalle wird die Entstehung des Urkontinents nachgestellt. Nach einer Zeitreise in die Vergangenheit tauchen die Besucher in die Welt der Regenwälder Asiens, Afrikas und Südamerikas mit ihrer spannenden Tier- und Pflanzenwelt ein. Aus Anlaß dieses über die Grenzen Leipzigs hinaus bedeutenden Ereinisses erscheint eine Sonderausgabe der Leipziger Blätter.